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Artikel, Immobilienmarkt, Presse

Bestag in der NZZ

Bestag wird in der NZZ erwähnt - und wir sind 100% einverstanden!

Viel Spass bei der Lektüre

2019 10 12 Neue_Zürcher_Zeitung_20191012_Seite_55.pdf


Und Bestag's Meinung dazu: 87% der der Immobilien werden von einem unpassenden Makler vermarktet

Bestag hat es sich zum Ziel gemacht den Immobilienverkauf nachhaltig zu verändern. Warum sich überhaupt etwas ändern muss? Bestag hat den Markt für zu verkaufende Immobilien in der Schweiz analysiert und dabei erstaunliches festgestellt. 


Nur 13% aller Immobilienverkäufe in der Schweiz werden von einem geeigneten Makler durchgeführt.

Berücksichtigt wurden bei der Analyse von Bestag 70’000 Immobilien, die zur Zeit zum Verkauf stehen und von rund 10’000 professionellen Maklern vermarktet werden. Bei jeder dieser Immobilie wurden die Qualitäten des aufgeführten Maklers mit den Eigenschaften der Immobilie abgeglichen. Wichtige Kriterien waren dabei die Lokalität und die Performance des Maklers bei vergangenen Verkäufen. Dies ergab für jede Immobilie eine Liste von Maklern mit der grössten Übereinstimmung. Diese Liste wurde anschliessend mit dem Makler abgeglichen, der die Immobilie wirklich vermarktet. Gemäss dem Verständnis von Bestag gelten nur die Top 3 Makler der jeweiligen Immobilie als optimal. Über die ganze Schweiz betrachtet ergibt sich so einen Durchschnitt von 13% der Immobilienverkäufe, welche von einem geeigneten Makler durchgeführt werden. Dabei gibt es grosse Unterschiede je nach Kanton. 


Das Schlusslicht ist Zürich mit nur 6.4%

Im Kanton Zürich werden 93.6% der Immobilienverkäufe vom falschen Makler betreut. Das lässt sich durch die Geographie und die hohen Immobilienpreise erklären. 

Die hohen Preise der Immobilien locken mit entsprechend hohen Provisionen unzählige Makler in den Markt. Denn wer pro Verkauf mehr verdient, der betreut weniger Verkäufe. Weniger Verkäufe pro Makler wiederum führen zu mehr Makler im Markt. Dies zeigt sich in der grossen Anzahl von mehr als 1200 Maklern im Kanton Zürich. 

Auch die Geographie von Zürich spielt bei dieser grossen Anzahl von Maklern eine entscheidende Rolle. Denn innerhalb des Kanton Zürich sind mit dem Auto die meisten Regionen relativ schnell zu erreichen. Somit ist es für die Makler kein Problem verschiedene Immobilien an verschiedenen Standorten zu vermarkten. 


Spitzenreiter sind Ferienorte (Graubünden, Ticino und Wallis) und Uri mit bis zu 22%

Komplett anders ist die Situation in den Ferienorten der Schweiz. Die Geographie in Ferienorten, wie Graubünden (19.6%), unterscheidet sich stark von derjenigen von Zürich. Denn in diesen Kantonen schränken Berge und Täler die Mobilität massiv ein. Zwei Dörfer können also via Luftlinie sehr nahe beieinander sein. Doch eine Reise mit dem Auto ist mit langen Reisezeiten verbunden, da die Dörfer in unterschiedlichen Tälern liegen. Dementsprechend sind die Makler jeweils vor allem in einer Region tätig, womit sich eine erheblich bessere Spezialisierung in diesen Kantonen ergibt. 

Auch Mikrokantone wie Uri (22.2%), dem absoluten Spitzenreiter, weisen eine weitaus bessere Spezialisierung auf als Zürich. In diesen Kantonen sind die Preise der Immobilien tendenziell tiefer, als in den grossen. Es ergibt sich der umgekehrte Effekt von Zürich. Denn die tiefen Preise bedeuten, dass auch die Makler weniger verdienen pro Verkauf. Ein kleinerer Verdienst pro Verkauf impliziert mehr verkäufe pro Makler. Das Endresultat sind weniger Makler im Markt, welche mehr Immobilien in einem engeren Umkreis vermarkten. 


Der richtige Makler für jede Immobilie 

Die Zahlen zeigen: Es besteht dringender Handlungsbedarf. Denn in Zürich verkaufen 16 von 17 Eigentümern mit einem unpassenden Makler. Und das trotzdem, dass jeder Eigentümer den Makler für seine Immobilie nach bestem Wissen und Gewissen aussucht. Diese Unterschiede in den Profilen der Immobilie und des Maklers führen nach dem Verkauf zu weniger Eigenkapital für den Eigentümer. Denn ein Makler, welcher nicht in seiner Kernkompetenz agiert, kann nicht sein gesamtes Potential einsetzen.  Es wird Zeit, dass die Makler passend zur Immobilie ausgesucht werden. Nur so kann der Makler sein ganzes Wissen gewinnbringend für den Eigentümer einsetzen. Es ergibt sich eine win-win Situation, in der alle profitieren.